
Aufnahmedatum: 11.12.2010
Technik:
Nikon D300
Nikkor 200-400mm
Belichtungszeit: 1/200
Belichtungskorrektur: -1
ISO: 250
Blende: 5,6
Der Eichelhäher ist ein Singvogel aus der Familie der Rabenvögel. Er gehört mit 32–35 cm Körperlänge zu den mittelgroßen Rabenvögeln, seine Flügelspannweite beträgt etwa 53 Zentimeter und sein Gewicht etwa 170 Gramm. Der kräftige Schnabel ist grauschwarz bis schwarz. Die Füße sind graubraun bis braun fleischfarben mit gelblichen oder weißlichen Sohlen. Der Eichelhäher brütet in lichten, strukturreichen Wäldern aller Art, in Mitteleuropa aber bevorzugt in Misch- und Laubwäldern. Sein Nahrungsspektrum ist sehr vielfältig, wobei im Sommerhalbjahr tierische, im Winterhalbjahr pflanzliche Nahrung überwiegt. Als pflanzliche Nahrung werden Eicheln bevorzugt, aber auch andere Nussfrüchte wie Bucheckern, Haselnüsse und Edelkastanien werden genutzt. Zur tierischen Nahrung zählen vor allem Raupen von Schmetterlingen und Blattwespen sowie Käfer. Er legt das ganze Jahr über Depots aus überschüssiger Nahrung an. Mit dem gezielten Sammeln von Eicheln und anderen Nussfrüchten beginnt er aber erst zu deren Reife im August, was bis in den frühen Winter, bisweilen auch bis ins nächste Frühjahr anhalten kann. Der Alarmruf ist ein lautes, raues und charakteristisches Rätschen. Er ist in der Lage, Stimmen anderer Vögel oder Geräusche nachzuahmen. Der Eichelhäher bewohnt ganzjährig ein Revier, dessen Grenzen nicht genau festgelegt sind und von dem nur die nähere Umgebung des Neststandortes zur Brutzeit wirklich verteidigt wird. Die Reviergröße liegt dabei meist zwischen 2 und 10 Hektar, wobei der Raumbedarf und der individuelle Aktionsradius selbst zur Brutzeit davon stark abweichen können.
(Quelle: Wikipedia)
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